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5 Tipps, wie Sie die Corona-Krise im Gastgewerbe gut überstehen

18. Juni 2020 von Roxana Istel

134_Tipps-Corona-Krise-im-Gastgewerbe-überstehenSie als Hotelier oder Gastronom sind besonders stark von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen: Leerstehende Hotelzimmer und Restaurants, stornierte Buchungen und besonders schwer wiegen daraus resultierende Umsatzeinbrüche, Kurzarbeit, Zwangsurlaub oder sogar Entlassungen. Zudem die Ungewissheit, wie es nach der Krise weitergehen wird. Eines steht fest: Eine Rückkehr zur Normalität ist so schnell leider nicht möglich.

 

Wie Sie als Hotelier oder Gastronom diese Krise trotzdem überstehen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

 

 

1. Offene Kommunikation mit Ihren Gästen

Seien Sie offen mit Ihren Gästen, was die aktuellen Schwierigkeiten betrifft und teilen Sie ihnen mit, wie Sie in der momentanen Situation damit umgehen. Nehmen Sie Ihren Gästen die Unsicherheit indem Sie Hinweise zur Einhaltung der Reinigungs-, Desinfektions- und Gesundheitsrichtlinien offen auf Ihrer Website positionieren. Informieren Sie die Gäste außerdem über die Stornierungsbedingungen und ermöglichen Sie bestenfalls kostenlose Stornierungen. Bieten Sie, falls möglich auch Rückerstattungen oder Umbuchungen für die Gäste an.

 

2. Nutzen Sie Social Media

Zu Zeiten von Corona boomt die Social Media Welt, da sich die User gerade jetzt in ihrer freien Zeit vermehrt in den Sozialen Medien aufhalten. Nutzen Sie diese Chance und machen Sie durch Social Media auf Ihren Betrieb aufmerksam. Sollte dies bisher zu kurz gekommen sein haben Sie jetzt die Möglichkeit Ihre Social Media Präsenz zu verbessern.

 

Teilen Sie relevanten Content auf Ihren Kanälen und sichern Sie sich dadurch entsprechenden Traffic auf Ihren Seiten. Nehmen Sie an Challenges teil, posten Sie Erinnerungen aus den Zeiten vor Corona, teilen Sie Bilder Ihrer Räumlichkeiten oder stellen Sie Ihr Personal vor. Auch hier können Sie noch einmal deutlich machen, dass Ihr geschultes Personal die Einhaltung der Richtlinien sehr ernst nimmt.

 

Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur, sich von anderen Seiten abzuheben. Vergessen Sie dabei nicht die Verwendung einschlägiger Hashtags wie z.B. #supportyourlocal oder #togetherforhospitality, um eine höhere Reichweite zu generieren.

 

3. Investieren Sie in Marketing-Kampagnen

Dieser Punkt mag für Sie im ersten Moment seltsam klingen. Ihre Umsätze brechen weg und trotzdem sollen Sie in Marketing-Kampagnen investieren? Wir versichern Ihnen, Marketing ist aktuell wichtiger denn je. Gerade jetzt müssen Sie auf sich aufmerksam machen, um bestehende Gäste weiter zu binden und neue Gäste zu gewinnen. Zudem sind die Marketing-Kosten durch die Krise gesunken und somit günstiger als zuvor.

Sollte Ihnen Ihr Werbebudget aktuell nicht für die Schaltung von Marketing-Kampagnen ausreichen, können Sie auf das Konzept des Media-Barterings zurückgreifen und die Medialeistung anstatt mit Geld mit Gutscheinen Ihrer Produkte oder Dienstleistungen finanzieren. Welche Vorteile Media-Bartering für Sie bereit hält, lesen Sie in unserem Beitrag zum Thema: 3 Vorteile von Media-Bartering für Ihr Hotel.

 

4. Verkaufen Sie Gutscheine

Gutscheine dienen Ihnen momentan als “Kredit” und den Gutscheinkäufern als Anreiz Ihren Betrieb zu besuchen. Ein großer Vorteil bei Gutscheinverkäufen ist außerdem, dass Ihre Gäste bei der Einlösung höchstwahrscheinlich über den Gutscheinwert hinaus konsumieren werden, wodurch Sie weitere Einnahmen erzielen. Einen besonders hohen Kaufanreiz bieten rabattierte Gutscheine. In der Wahl des Gutscheins und des Rabatts sind Sie dabei völlig frei. Denken Sie beim Verkauf Ihrer Gutscheine an das Tracking, um im Anschluss den Erfolg des Gutscheinverkaufs messen und evaluieren zu können. Jeder Gutscheincode sollte dabei individuell sein, um ihn jeweils nachverfolgen zu können.

 

5. Seien Sie kreativ

Derzeit kommen Unternehmer kaum drum herum kreativ zu werden. Entwickeln Sie Strategien, die für Ihren Betrieb Sinn machen und kommunizieren Sie diese über all Ihre Kanäle. Vermieten Sie als Hotelier die leerstehenden Räumlichkeiten beispielsweise als Büroräume oder stellen Sie diese für Menschen in Not zur Verfügung.

 

Legen Sie Ihren Fokus aufgrund der aktuellen Reisewarnungen auf die einheimische Zielgruppe und bieten Sie den Gästen “Add-Ons”, wie eine gratis Flasche Sekt oder Vorspeise an sowie sonstige kleine “Goodies”, um die Aufmerksamkeit und das Interesse potenzieller Gäste zu gewinnen.

 

Fazit

Blicken Sie trotz all der Schwierigkeiten positiv nach vorne und nutzen Sie die Chancen, die sich jetzt bieten und bleiben Sie Ihren Gästen durch Ihren guten Umgang mit der Krise im Gedächtnis.

 

 

 

Topics: Gastronomie, Hotels & Destinationen

Veröffentlicht am 18. Juni 2020 und zuletzt aktualisiert am 18. Juni 2020

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