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6 goldene Regeln für wirksames Gutschein-Marketing

26. Juli 2018 von Bettina Balaciu

02_GutscheinmarketingKaum zu glauben: Bis 2001 war es in Deutschland verboten, Rabatte zu gewähren. Erst mit der Abschaffung des Rabattgesetzes Anfang der 2000er Jahre wurde Gutschein-Marketing zum beliebten Instrument für die Neukundengewinnung, Kundenbindung, Umsatzsteigerung sowie die Steigerung der Conversion-Rate.

Dank der Verbreitung von Gutscheinen können Sie potenzielle Neukunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen sowie langjährige, treue Kunden belohnen. Eine Studie von deals.com zeigt, dass 62% der Befragten mit höherer Wahrscheinlichkeit in einem Shop oder bei einer Marke bestellen, wenn dort ein Gutschein angeboten wird.

Doch was macht effektives Gutschein-Marketing aus und worauf müssen Sie achten, damit beide Parteien – also Sie und die Kunden – profitieren? Wir geben Ihnen 6 goldene Regeln an die Hand, mit denen Ihre Gutschein-Kampagne erfolgreicher wird.

 

1. Einlösemodalitäten so unkompliziert wie möglich halten

Zu stark begrenzte Zeiträume, komplizierte Auflagen und Kleingedrucktes machen Ihre Gutscheine unattraktiv. Um neue Kunden anzusprechen und die Conversion-Rate zu erhöhen, sollte die Einlösung des Gutscheins so einfach wie möglich sein.

Konzentrieren Sie sich daher auf die wirklich unabdingbaren Einschränkungen, um Ihrer Kundschaft nicht die Freude am Gutschein zu nehmen.

 

2. Ans Tracking denken

Im Idealfall wird nach jeder Marketing-Kampagne der Erfolg gemessen und evaluiert. Jeder Gutschein-Code sollte daher individuell sein, um ihn jeweils nachverfolgen zu können.

Verzichten Sie also auf die willkürliche Streuung von generischen Codes. Denn individuelle Gutscheinnummern führen nicht nur zu einer besseren Messbarkeit, sondern Sie verhindern auch die Streuung des Codes im Internet und damit die Fortannutzung im Online-Warenkorb oder im stationären Handel.

 

3. Viel wirkt viel? Nicht unbedingt!

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu häufig Gutscheine anbieten. Mit der Zeit können Stammkunden sonst womöglich abwägen, wann die nächste Gutschein-Aktion startet. Das führt dazu, dass flexible Kunden ausschließlich zum Schnäppchenpreis einkaufen. Außerdem wirken sich häufige Gutschein-Aktionen auch negativ auf die Glaubwürdigkeit Ihrer Preispolitik aus.

 

4. Gezielte Platzierung ist das A & O

Jeder Marketer kennt die Schwierigkeit der Streuverluste. Eine große Reichweite potenzieller Kunden zu erreichen, ist eine große Herausforderung. Streuverluste können allerdings reduziert werden.

Willkürlich Rabatt-Codes auf Gutschein-Seiten zu platzieren kann funktionieren, ist aber kein intelligentes Marketing. Überlegen Sie sich also besser, wo Ihre Zielgruppe sich wirklich aufhält und platzieren Sie dort passende Gutscheine. Es bietet sich z. B. an, Paketbeileger in thematisch verwandten Partnershops zu platzieren, um potenzielle Kunden anzusprechen.

 

5. Mindestbestellwerte treiben den Verkauf nach oben

Bei der bereits erwähnten Studie von deals.com wurde belegt, dass 65% der befragten Online-Shopper schon einmal mehr gekauft haben als geplant, um den Mindestbestellwert eines Gutscheins zu erreichen. Das Ergebnis der Befragung sagt bereits Einiges über das Festlegen von Mindestbestellwerten aus.

Es macht also durchaus Sinn, einen Wert festzulegen, der mindestens ausgegeben werden muss, damit der Gutschein überhaupt eingelöst werden kann. Selbstverständlich sollte aber darauf geachtet werden, dass die Höhe des Mindestbestellwertes realistisch angesetzt wird, sodass die Einlösung des Gutscheins weiterhin attraktiv bleibt.

 

6. Cleveres Cross-Selling für den Ansturm nutzen

Wenn Sie die Kunden dank eines gelungenen Gutschein-Marketings in Ihrem Geschäft oder Online-Shop haben, nutzen Sie dies! Machen Sie sich schon im Vorfeld Gedanken, wie Sie bereits interessierte Kunden auch von anderen Produkten oder Dienstleistungen überzeugen können und somit dazu bringen, noch mehr zu kaufen. Stimmen Sie entsprechend auch andere Angebote auf den Deal ab.

 

Gutschein-Marketing ist aufwendig und jede Kampagne beansprucht wertvolles Werbebudget, Planung und Koordination. So müssen z. B. Coupons gedruckt und an die Kunden gebracht werden. Sie benötigen einen Kundensupport bei Schwierigkeiten oder Fragen zur Einlösung, und auch die steuerliche Handhabung will gelernt sein.

Daher: Lehnen Sie sich zurück, lassen Sie uns die Arbeit übernehmen und bezahlen Sie dafür keinen Cent!

 

Topics: Gutschein-Marketing

Veröffentlicht am 26. Juli 2018 und zuletzt aktualisiert am 3. September 2018

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