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5 Tipps, wie Sie als Hotelbetrieb mit Nachhaltigkeit punkten

6. August 2019 von Natalja Garmonov

86_5-Tipps,-wie-Sie-als-Hotelbetrieb-mit-Nachhaltigkeit-punktenUmweltschutz und Nachhaltigkeit sind in den letzten Jahren zentrale Themen geworden – auch für etliche Ihrer Hotelgäste. Viele Menschen sehnen sich auch im Urlaub nach umweltfreundlichen Lösungen und legen Wert auf „Slow Tourism“ und mehr Achtsamkeit, gerade in einfachen Alltagsdingen.

Wie Sie Ihren Hotelbetrieb mit kleinen Veränderungen nachhaltiger gestalten können, lesen Sie hier.

 

1. Reinigung und Wäschewechsel

Die meisten Hotels haben bereits vor Jahren damit begonnen, den Gästen beim Handtuchwechsel die Wahl zu lassen: Will man bei einem mehrtägigen Aufenthalt die Handtücher öfter als einmal benutzen, hängt man sie an den Haken. Möchte man, dass sie gewechselt werden, legt man sie auf den Boden.

Ebenso können Sie bei Bettwäsche und der Zimmerreinigung vorgehen: Wenn ein Gast nicht darauf besteht, dass täglich das Zimmer gereinigt und die Betten gemacht werden, muss man den Roomservice als Gast leicht abbestellen können.

Das spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern Ihr Reinigungspersonal kann sich besser auf die Zimmer mit Bettenwechsel konzentrieren.

Machen Sie Ihren Gästen die Idee schmackhaft, indem Sie ein kleines „Bonussystem“ einführen: Für die entsprechende Anzahl an Tagen, an dem man den Roomservice abbestellt hat, gibt es beispielsweise ein Getränk an der Hotelbar (einen Espresso für einen abbestellten Tag, ein Erfrischungsgetränk nach Wahl für zwei abbestellte Tage, usw.).

So belohnen Sie Gäste, die auf mehr Nachhaltigkeit setzen.

 

2. Strom und Wasser sparen

Zwei große Faktoren, bei denen man im Alltag viel sparen und somit Ressourcen schonen kann, sind der Strom- und Wasserverbrauch.

Gibt es Geräte in den Hotelzimmern wie Fernseher, Radio oder ähnliches, sind diese meist im Standby-Modus, auch wenn sie nicht in Benutzung sind. Durch Steckdosen mit Kippschaltern kann das Gerät nur dann mit Strom versorgt werden, wenn es auch wirklich benutzt werden soll.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Gäste mit entsprechenden Hinweisschildern darauf aufmerksam machen oder beim Check-In darauf hinweisen.

Mit Bewegungsmeldern in den Gängen stellen Sie sicher, dass die Beleuchtung vor allem in den weniger frequentierten Stunden der Nacht nicht durchgehend brennen muss. Mit einem Timer können Sie dafür sorgen, dass die Beleuchtung sich in den entsprechenden Stunden mit ausreichend Tageslicht automatisch abschaltet und erst wieder aktiviert wird, wenn es Abend ist.

Um Wasser zu sparen, setzen Sie bei den Duschen auf wassersparende Duschköpfe und Perlatoren, bei den Klospülungen auf eine „Stopp-Taste“, mit der der Wasserfluss manuell unterbrochen werden kann.

Viele Ihrer Gäste kennen diese Kleinigkeiten bereits von Zuhause und werden sie wie gewohnt nutzen.

 

3. Effizient heizen und lüften

Weisen Sie Ihr Hotelpersonal genau an, wenn es um effizientes Heizen und Lüften geht: Bei eingeschalteter Heizung sollten in den entsprechenden benutzten Räumen die Türen geschlossen oder angelehnt sein, damit die Heizungsluft sich nicht in den Gängen verliert.

Unbenutzte Räume (wie Gänge, Treppenhäuser, Lagerräume etc.) heizen Sie am besten sparsam, da sich hier niemand länger aufhält und wenn dann in Bewegung.

Lüften Sie mehrmals täglich für zehn bis 15 Minuten, indem Sie stoßlüften und für Durchzug sorgen und vermeiden Sie es, Fenster den ganzen Tag zu kippen – mit Stoßlüften erreichen Sie eine bessere Energiebilanz.

 

4. Hotelrestaurant, Küche und Einkauf

Durch den bewussten Einkauf saisonaler und vor allem regionaler Produkte können Sie Ihren Gästen ebenfalls mehr Nachhaltigkeit bieten.

Haben Sie ein Hotelrestaurant sollten Sie sich mit dem Küchenchef zusammen überlegen, ob man die Speisekarte auf regionale und saisonale Produkte ausrichten kann – auch kleine Veränderungen haben hier große Wirkung.

Viele Ihrer Gäste, die sich bewusst für ein nachhaltiges Hotel entscheiden, erwarten auch beim Essen (egal ob Hotelrestaurant oder Frühstück) nachhaltige Optionen. Hierfür muss eine Speisekarte keine übergroße Auswahl an verschiedenen Gerichten bereithalten – wer auf nachhaltigen Einkauf mit möglichst hoher Müllvermeidung setzt, kann auf Dauer nicht alle Lebensmittel für 50 verschiedene Gerichte bereithalten.

Eine schlanke Speisekarte mit wechselnden Wochen- oder Monatsgerichten (die sich je nach saisonalem Angebot an Gemüse und Obst ausrichten) kommt umweltbewussten Gästen entgegen und lässt sich in einem Restaurantbetrieb gut umsetzen.

 

5. Gutes tun – und darüber sprechen

Sobald Sie sich als Hotelier für mehr Nachhaltigkeit entscheiden, sollten Sie das auch kommunizieren. Sowohl auf Ihrer Webseite und Ihren Social Media Profilen, als auch vor Ort in den Hotelzimmern, im Frühstücksraum und an der Rezeption.

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter auf das Thema und bieten Sie Ihren Gästen die Möglichkeit, Feedback zu geben, welche Wünsche und Anregungen sie für mehr Nachhaltigkeit noch hätten.

 

 

Topics: Hotels & Destinationen

Veröffentlicht am 6. August 2019 und zuletzt aktualisiert am 2. August 2019

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