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Food Trends – Was 2019 auf die Teller kommt

18. Dezember 2018 von Lena Obermeier

24_Food_Trends_2019Das neue Jahr steht vor der Tür und damit auch wieder einige neue und auch altbekannte Food-Trends in der Gastronomie.

Plant Based Food, Transparenz und Teff sind nur ein paar Begriffe, die 2019 eine große Rolle spielen werden. Welche Trends im kommenden Jahr für die Gastronomie wichtig sind, haben wir kurz und knapp für Sie zusammengefasst.

 

 

 

Nachhaltigkeit, Regionalität und Transparenz gewinnen weiter an Bedeutung

Das Interesse der Menschen, woher Ihre Nahrungsmittel kommen und wie diese verarbeitet werden, steigt weiter stark. Vermehrt geht es darum sicherzustellen, ob die Produktion ethisch vertretbar und sicher ist. Auch der Wert der Nachhaltigkeit und vor allem der Regionalität wächst in unserer Gesellschaft immer mehr. Es wird gezielter darauf geachtet, dass Lebensmittel aus der eigenen Region bezogen werden.

Gerade deswegen sollten Sie als Gastronom, diese Faktoren bei der Wahl Ihrer Lebensmittel nie außen vor lassen. Informieren Sie Ihre Gäste über regionale Partner und woher beispielsweise Ihr Fleisch und Ihr Gemüse kommen. Achten Sie auf die Herkunft der Lebensmittel und auf eine gute Qualität – Ihre Gäste werden es Ihnen danken.

 

Plant Based Food – Pflanzen auf dem Vormarsch

Den wohl größten Trend in der Gastronomie wird laut Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler das sogenannte Plant Based Food ausmachen. Plant Based Food umfasst alle Gerichte, die weder Fleisch noch Fisch enthalten und deren Hauptbestandteil Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide sind. Pflanzliche Nahrungsmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden daher tierischen Produkten immer häufiger vorgezogen.

Dies hängt damit zusammen, dass die Zahl der Vegetarier und der Personen, die aus ökologischen Gründen ihren Fleischkonsum reduzieren wollen, zunehmend steigt. Dies wird sich auch in Zukunft so weiter entwickeln. Diese Entwicklung sollten Sie in jedem Fall in Ihrer Speisekarte berücksichtigen. Achten Sie darauf, stets eine gute Auswahl an vegetarischen und auch veganen Gerichten anzubieten, damit am Ende wirklich für jeden Gast das Richtige dabei ist.

 

Die französische Küche öffnet ihre Türen – neue kulinarische Kreationen

Die französische Küche ist eine der ältesten Küchen und als grundlegende Küche für jede Kochausbildung bekannt. Gerade deswegen ist sie auch in ihren Gerichten und deren Zubereitung ziemlich festgefahren. Doch 2019 erlebt sie eine Revolution. Die traditionell französischen Gerichte werden immer mehr durch junge Köche mit anderen Kulturen und deren Spezialitäten vermischt, bevorzugt der asiatischen Küche. Überlegen Sie, ob Sie auch andere kulinarische Einschläge in Ihre eigene Küche bringen wollen, um Ihren Kunden Abwechslung zu bieten. Springen Sie auf den Zug auf und wagen Sie neue Kreationen altbekannter Gerichte!

 

Schwarze Sapote, Cookie-Dough und Teff – die Exoten im kommenden Jahr

Chia-Samen waren das Superfood in diesem Jahr, doch für 2019 wird bereits ein potenzieller Nachfolger heiß gehandelt: Teff. Sie ist die kleinste Hirse der Welt und kommt ursprünglich aus Äthiopien. Neben den vielen verschiedenen Nährstoffen wie Calcium, Magnesium und Eisen bringt die kleine Hirse einen entscheidenden Vorteil mit: Teff ist glutenfrei und eignet sich somit hervorragend für alle Personen mit einer Unverträglichkeit. Die Hirse gibt es nicht nur im Ganzen zu kaufen, sondern auch als Mehl, denn Teff eignet sich zudem gut zum Backen.

Doch nicht nur in Sachen Hauptgerichte gibt es Neuerungen, auch die Desserts ziehen hinterher. Die schwarze Sapote, eher als Schokoladenfrucht bekannt, schleicht sich langsam aber sicher in die Gastronomie. Die tomatenförmige, kalorienarme Frucht kommt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. Aufgrund ihres cremigen Innenlebens, das nach Schokopudding schmeckt, wird sie auch als Schokoladenfrucht bezeichnet. Sie kann sowohl roh gegessen, als Brotaufstrich oder für Desserts verwendet werden.

Eine weitere süße Versuchung, die sich gerade auf dem Vormarsch befindet, ist Cookie-Dough, roher Keksteig. Eigentlich nichts besonderes, jedoch wird Cookie-Dough ohne Backpulver und Eier hergestellt.

 

Fazit

Das Jahr 2019 wird sowohl einige bekannte, als auch neue Trends mit sich bringen. Nutzen Sie den Jahreswechsel, um sich Gedanken über neue Variationen, neue Gerichte oder ein neues Restaurantkonzept zu machen. Seien Sie offen für Neues und bereiten Sie sich schon jetzt auf die neuesten Food-Trends im kommenden Jahr vor. Trends können Sie nämlich nicht nur als Inspiration und frischen Wind für Ihre Küche sehen, sondern gleichzeitig auch als gute Möglichkeit des Marketings, um vor allem neue Gäste für Ihr Lokal zu gewinnen. Schließlich sind Sie durch die Trends ein Stück näher an den Bedürfnissen und Wünschen Ihrer Gäste, können diese für Ihr Restaurant und Ihre Küche begeistern und sie langfristig gesehen in Stammkunden verwandeln.

 

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Topics: Marketing, Gastronomie

Veröffentlicht am 18. Dezember 2018 und zuletzt aktualisiert am 18. Dezember 2018

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