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Gastronomen profitieren: Mit Apps gegen die Lebensmittelverschwendung

24. Januar 2020 von Natalja Garmonov

125_Gastronomen-profitieren-mit-Apps-gegen-LebensmittelverschwendungRund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in Deutschlands Mülltonnen – und das, obwohl sie noch genießbar wären. Dazu tragen Metzger, Restaurants und Supermärkte einen großen Teil bei. Als Gastronom können Sie einen aktiven Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung leisten und dabei Ihr Geschäft ankurbeln. Wie das geht und welche Apps Ihnen dabei helfen können, lesen Sie hier.

 

Lebensmittelabfälle vermeiden

Wo Essen zubereitet wird, entstehen auch Abfälle – insbesondere weil die Nachfrage vor allem in der reservierungsarmen Mittagszeit schwankt und oftmals schwer vorherzusagen ist oder eingekaufte Lebensmittel verderben, wenn die berechneten Gäste nicht erscheinen.

Lebensmittelabfälle sind dabei nicht nur ein ethisches Problem, sondern auch ein ökonomisches und ökologisches, da für die Vernichtung der Lebensmittel wertvolle Ressourcen, wie Energie und Wasser verschwendet werden.

Wie Sie als Gastronom mit Hilfe der Digitalisierung beim Thema Nachhaltigkeit profitieren können, zeigen die folgenden zwei Beispiele.

 

Zwei Apps – ein Ziel

Die App Too Good To Go wurde in Deutschland durch die bekannte Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” bekannt. Seit der Gründung gibt es bereits über 35.000 Partnerbetriebe, die mit der App übrig gebliebenes Essen, das nach wie vor völlig einwandfrei ist, weiter verkaufen. Auch das finnische Start-Up ResQ, das sich in Deutschland etablieren möchte, verfolgt das gleiche Ziel: weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

Das Konzept beider Apps ist weitestgehend identisch: Supermärkte, Bäckereien, aber auch gastronomische Betriebe können sich über die Website kostenlos als Verkäufer registrieren. Jeder Betrieb kann dann individuell die übrig gebliebenen Portionen kalkulieren und in das System eintragen. Dabei ist die genaue Portionsgröße sowie der Preis jedem Betrieb selbst überlassen, wobei hier die Empfehlung zwischen 40 und 70 Prozent des regulären Verkaufspreises liegt.

Bei ResQ werden die vergünstigten Lebensmittel detailliert in das System eingetragen. Bei Too Good To Go erhalten die App-Nutzer hingegen eine Art Wundertüte. Gekauft werden die Lebensmittel direkt über die App. Nach erfolgreichem Kauf, stehen die Lebensmittel im ausgewählten Restaurant zur Abholung bereit.

Pro verkaufter Mahlzeit behält ResQ eine Provision von 25 Prozent und Too Good To Go 1 Euro pro Portion.

 

Ihre Vorteile

Die Vorteile liegen auf der Hand. Regionalität sowie Nachhaltigkeit spielen bei Gästen eine immer größere Rolle. Wer sich frühzeitig gegen die Lebensmittelverschwendung einsetzt, hinterlässt ein positives Bild von sich, welches das gute Image fördert. Ein weiterer Vorteil ist eine neue potentielle Umsatzquelle. So können Sie als Gastronom die eventuell anfallenden Entsorgungskosten minimieren und durch den zusätzlichen Verkauf Ihren Umsatz maximieren.

Durch die neue Plattform erhalten Sie zudem auch mehr Aufmerksamkeit bei Gästen, die Ihr Lokal noch nicht kennen. So haben Sie die Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen, die Ihr Restaurant womöglich auch regulär besuchen werden.

Die Zusammenarbeit mit Too Good To Go und ResQ bringt für Sie und Ihr Unternehmen eine Win-Win-Win-Situation: Leckeres Essen für Ihre Kunden zum reduzierten Preis, weniger Lebensmittelverschwendung für Ihren Betrieb und Ressourcenschonung für die Umwelt.

 

 

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Topics: Gastronomie

Veröffentlicht am 24. Januar 2020 und zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2020

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