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5 Tipps für erfolgreiches Hotel-Marketing auf Social Media

21. August 2018 von Michael Fenske

5 Tipps für erfolgreiches Hotel Marketing auf Social MediaSoziale Medien befinden sich im Umbruch: Ihre Relevanz scheint abzunehmen, User wandern ab. Sollten Sie sich da noch engagieren? Aber sicher!

Mitte 2018 weht den sozialen Medien ein rauer Wind entgegen: Vor allem junge User verlassen etablierte Plattformen, nicht alle Inhalte sind glaubwürdig und auch die rechtliche Verantwortlichkeit für den Content ist Thema bei den sozialen Netzwerken.

Sollten Sie bei diesem Stand überhaupt noch Social Media-Marketing für Ihr Hotel betreiben? Wir denken ja! Denn natürlich sind noch immer zahllose potenzielle Gäste auf Twitter, Facebook und Co. unterwegs, und Social Media bietet viele gute Kommunikations-Ideen, um sich mit Interessenten zu verbinden.

Und Marketing in den sozialen Medien ist nicht nur ein idealer Begleiter für Ihre Webseite, sondern die logische Konsequenz aus einer Marktentwicklung, bei der der Gast immer mehr googelt, im Internet nach Angeboten sucht und die Entscheidung zur Buchung eines Hotels im Netz trifft. Also dann: bringen Sie Ihr Haus mit Informationen und Neuigkeiten ins Gespräch, nutzen Sie die Möglichkeiten von Social Media!

 

Tipp 1: Planen Sie die Art der Kommunikation

Online-Marketing ist aus der Hotellerie-Kommunikation nicht mehr wegzudenken – und die Teildisziplin Social Media-Marketing gewinnt immer mehr an Bedeutung. Doch sollten Sie nicht unüberlegt eine Facebook-Seite anlegen und mit dem Füllen des Feeds starten; machen Sie sich zuvor Gedanken, wie Ihr Unternehmen mit den Interessenten sprechen will. Zu den Fragen, die Sie klären sollten, gehören unter anderem:

  • Welche Geschichte hat mein Unternehmen zu erzählen?
  • Wie spreche ich meine typischen Gäste an?
  • Spreche ich Besucher auf der Facebook-Seite oder in anderen sozialen Netzwerken besser mit "du" oder "Sie" an?
  • Welche Inhalte versprechen den größten Erfolg?
  • Wie schaffe ich es, meine Beiträge so informativ und spannend zu gestalten, dass die Gäste nicht schnell wieder zu einer anderen Website klicken?

Der letzte Punkt wird übrigens mit dem nächsten Tipp für Hoteliers in Social Media beantwortet …

 

Tipp 2: Machen Sie keine Werbung für Ihr Hotel

Ja, richtig gelesen: Zwar ist Marketing in Social Media ein wichtiges Thema innerhalb Online-Marketing für Ihren Betrieb – aber Aufgabe ist nicht, die Werbetrommel zu rühren. Vielmehr geht es darum, dass Sie sich als Geschichtenerzähler/-in präsentieren: Erzählen Sie in den Social Media-Kanälen, was es Neues in Ihrem Hotel gibt. Nutzen Sie tolle Bilder, um die aktuelle Stimmung im Betrieb wiederzugeben.

Teilen Sie mit, welche Renovierungsarbeiten gerade zugange sind, was das Management für die neue Saison plant und welche Leckereien der Küchenchef für die Kunden plant. Natürlich können Sie der Community auch besondere Angebote unterbreiten.

Aber vermeiden Sie dabei, Instagram, Twitter oder andere Kanäle als Verkaufs-Plattform zu nutzen: Hier geht es ums Unterhalten, daraus erwächst Interaktion – und schließlich ein gutes Ranking bei Google. Ein Profil bei Twitter, das nur Angebote zwitschert, zieht vielleicht den einen oder anderen Schnäppchenjäger an, schafft aber keine dauerhafte Bindung zum Hotel.

 

Tipp 3: Wählen Sie die richtigen Kanäle

Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Google+: Ihr Hotel kann Ihre (zukünftigen) Kunden auf vielen Social Media-Wegen ansprechen. Und manche Hoteliers gehen auch genauso vor: Sie richten für ihr Hotel eine Präsenz in jedem sozialen Netzwerk ein und stellen dann den identischen Inhalt zeitgleich überall ein. Doch das ist der mehrfach falsche Weg: Google gefällt dieser "Duplicate Content" genauso wenig wie Ihren Followern.

Jede Plattform hat ihre Stärken und Schwerpunkte. Wenn Ihr Hotel (oder seine Location) also optisch viel hermacht, bespielen Sie Instagram und Pinterest. Wenn Sie knappe Infos für Geschäftsreisende zu verteilen haben, nutzen Sie Twitter. Und wenn Sie eine breite Basis der Generation 40+ erreichen wollen, füllen Sie einen Feed auf Facebook.

Sie können auch zunächst mit ein, zwei Plattformen beginnen: Lieber originelle, wenige Inhalte als viel Content nach Schema F.

Sie können auch eine Analyse-Software auf Ihrer Seite einrichten, die u.a. die Cookies der Anbieter erkennt und aufgrund der Erkenntnisse aus diesen Cookies erkennt, welches soziale Netzwerk ein Besucher zuletzt besucht hat, bevor er auf die Website Ihres Hotels wechselte.

 

Tipp 4: Seien Sie authentisch

Wir haben es bereits erwähnt: Ihr Hotel sollte in den sozialen Medien eine Geschichte erzählen. Und zwar eine, die man ihm auch abnimmt. Darum gilt: Spielen Sie keine Rolle, stellen Sie Ihr Haus nicht anders dar, als es ist. Je authentischer Sie sind, umso eher können Sie sich ein Netzwerk aus Followern aufbauen, aus dem Stammgäste werden. Weil sie sich mit Ihrem Unternehmen identifizieren können.

 

Tipp 5: Bleiben Sie aktiv

Wir haben es eingangs erwähnt: Nicht jedes soziale Medium bleibt hip und angesagt – und so manche Plattform kann zum Ziel von Kritik werden. Andererseits können bereits Angebote am Start sein, die das nächste "heiße Ding" sind. So beschreibt eine aktuelle Studie von bitkom, dass gerade Messenger-Dienste dabei sind, das beliebteste Tool bei der Online-Nutzung zu werden. Und zwar durch viele Altersschichten hindurch. Wenn Sie sich frühzeitig mit solchen Bewegungen beschäftigen und auf den Zug aufspringen, setzen Sie mit Ihrem Hotel einen Trend. Bleiben Sie also am Ball!

 

Social Media-Plattformen sind gerade für die Hotelbranche ein ideales Spielfeld, um neue Kommunikationskonzepte zu testen und Kundenbindung im Zeichen der Zeit zu betreiben. Aber Vorsicht: Es lauern auch Gefahren – zum Beispiel in Form von unliebsamen (oder gar unrechtmäßigen) Kommentaren. Sie sollten also in jedem Fall daran denken, eine/n Mitarbeiter/in als Moderator/in abzubestellen. Oder aber, Sie geben alle Social Media-Maßnahmen in die Hände einer erfahrenen und spezialisierten Agentur.

 

 

Topics: Marketing, Social Media, Hotels & Destinationen

Veröffentlicht am 21. August 2018 und zuletzt aktualisiert am 17. Juni 2019

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