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4 Tipps wie Sie Ihre Zielgruppe definieren

11. September 2020 von Natalja Garmonov

87_So erreichen Sie Ihre Zielgruppe2Jeder weiß was eine Zielgruppe ist, dennoch nur wenige kennen ihre eigene. Grundsätzlich sollte aber jede Werbestrategie die Frage “Wen soll meine Kampagne erreichen?” beantworten. Das klingt erst einmal banal, dennoch scheitern viele Marketer an der Antwort auf diese Frage.


Wir geben 4 Tipps, wie Ihnen die Zielgruppendefinition gelingt.

1. Einfluss der Kaufentscheider

Nicht immer ist die Person, die ein Produkt besitzen möchte, auch diejenige, die den Kauf tatsächlich abschließt. Das wird am Beispiel von Kinderspielzeug deutlich: Das Spielzeug wird in der Regel von Erwachsenen gekauft. Dennoch sind sie nicht die primäre Zielgruppe der Anbieter. Hier beeinflussen die Kinder oft ihre Eltern.

Ein weiteres Beispiel sind Kosmetikprodukte: Männer kaufen Männerprodukte und Frauen kaufen Frauenprodukte – ist das so? Häufig sind es die Frauen, die sowohl für sich als auch für den Partner und die Familie einkaufen. Pflegeprodukte für den Mann müssen somit nicht zwangsläufig für eine männliche Zielgruppe beworben werden. Wichtig ist, dass die Entscheider mit der Werbekampagne erreicht werden.

 

2. Soziale Medien – Wer nutzt was?

Ihre Marketing-Kampagne kann noch so gut sein, wenn Sie diese aber auf den falschen Kanälen verbreiten, wird sie Ihnen keinen Erfolg bringen. Es ist daher essentiell zu wissen, auf welchem Kanal Sie Ihre Zielkunden effektiv abholen. Diese Überlegung ist vor allem dann wichtig, wenn es um die Wahl der Mediengattung geht.

 

3. Relevante Merkmale zur Zielgruppenbestimmung

Die Zielgruppe lässt sich anhand folgender Merkmale beschreiben:

  • Demografische Merkmale: Geschlecht, Alter, Wohnort/ Region, Familienstand
  • Sozioökonomische Merkmale: Bildung, Beruf, Position, Gehalt
  • Psychografische Merkmale: Motivation, Meinung, Wünsche, Werte, Lebensstil
  • Kaufverhaltenbezogene Merkmale: Preissensibilität, Kundenzufriedenheit, Kaufreichweite

Diese Daten erhalten Sie im direkten Dialog mit Ihren Kunden oder durch verschiedene (datenschutzkonforme) Tools und Methoden, wie z.B. Marktforschung, externe Studien, Google Trends, etc.

Achtung Stolperfalle: Es sind nicht immer direkte Zusammenhänge zwischen den Merkmalen herzustellen. Das sieht man am Beispiel von Apple-Produkten: Diese sind vor allem bei der finanzschwachen Gruppe von Jugendlichen sehr beliebt, wobei sie preislich eher in der Kategorie Luxusgut liegen.

 

4. Buyer Personas – besser als Zielgruppen

Der Begriff “Buyer Persona” beschreibt einen idealtypischen Vertreter der eigenen Zielgruppe. Mit Hilfe von gesammelten Daten können Sie eine fiktive Person erstellen, die den potenziellen Kunden detailliert beschreiben soll: z.B. Reiner Muster, 42 Jahre, verheiratet, Krankenpfleger, Technik-Fan.

Der Unterschied: Die Zielgruppe beschreibt alle Menschen, die man mit seiner Marketing-Kampagne erreichen möchte. Die Buyer Persona ist das Gesicht Ihrer Zielgruppe.

Gründe, die für eine Buyer Persona sprechen:

  • Eine Buyer Persona macht Ihre Zielgruppe greifbar und menschlicher, indem sie ihr ein Gesicht gibt.
  • Die Frage “Was würde mein idealer Kunde kaufen?” kann einfacher beantwortet werden.
  • Sie können Ihre Inhalte direkt an eine bestimmte Person richten.

 

Wer bei der Zielgruppenbestimmung nachlässig arbeitet, hat schon verloren. Denn: Es werden nur dann Erfolge erzielt, wenn die Zielkunden passgenau adressiert werden. Es ist somit entscheidend seine Marketingkampagne auf seine Zielgruppe auszurichten.

 

 

Topics: Marketing

Veröffentlicht am 11. September 2020 und zuletzt aktualisiert am 11. September 2020

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